• Klimadashboard Ebern

    Das Klimadashboard Ebern zeigt die Auswirkungen der Klimakrise in deiner Region und begleitet die Umsetzung der Energie- und Mobilitätswende und weitere Klimaschutzmaßnahmen bei dir vor Ort.

    Gemeinde

    7 194

    95 km²

  • Datenlandkarte erkunden

Emissionen

Die Reduktion von Treibhausgasemissionen ist von entscheidender Bedeutung. Doch wie sieht es in deiner Region aus? Erkunde, wie sich die Emissionen auf verschiedene Sektoren verteilen und wie sich diese über die letzten Jahre verändert haben.

Emissionen nach Sektoren

Diese Visualisierung zeigt wahlweise den jährlichen Gesamtausstoß aller Treibhausgase in , aufgeschlüsselt nach Sektoren. lagen die Emissionen in noch bei Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten, bei Millionen Tonnen. Das entspricht einer Reduktion um %.

Sektoren und Pro-Kopf-Ansicht

Die Schaltfläche am unteren Rand der Visualisierung ermöglicht es dir außerdem, neben den Gesamtemissionen auch die Entwicklungen der einzelnen Sektoren über die Zeit genauer zu betrachten.

Über „Pro-Kopf-Emissionen" siehst du, wie hoch der durchschnittliche jährliche Treibhausgasausstoß pro Person in ist. Beachte: Der individuelle Ausstoß variiert stark. Laut einer Oxfam-Untersuchung (2025) zu Klima und Ungleichheit verursachen die reichsten 1% weltweit 75,1 Tonnen pro Person und Jahr – neben Lebensstilfaktoren spielen dabei auch Investitionen in umweltschädliche Industrien eine Rolle.

Emissionsreduktionen nach Sektor in

Der Weg hin zur Klimaneutralität: Emissionen von bis um .

Diese Visualisierung stellt die prozentuale Reduktion von Treibhausgasemissionen in deiner Region dar. Das Start- und Endjahr richtet sich nach verfügbaren Daten bzw. Zielen für diese Region. Nicht jeder Sektor stößt gleich viele Emissionen aus und Emissionen einzusparen ist in jedem Sektor unterschiedlich herausfordernd.

Energie

Erneuerbare Energien spielen eine zentrale Rolle für die Energiewende – doch wie weit ist der Ausbau vor Ort? Erkunde, wie viel Solar- und Windenergie in Ebern bereits installiert ist.

PV-Ausbau in

Seit Jahresbeginn wurden PV-Anlagen () installiert.

In der Visualisierung können zwei Entwicklungen angezeigt werden: den jährlichen PV-Zubau sowie die kumulierte Gesamtkapazität in . Insgesamt stieg die installierte Leistung in den letzten zehn Jahren von MWp (Ende ) auf MWp (Ende ). Das stärkste Ausbaujahr war bislang mit einem Zubau von MWp.

Feature

Über „Vergleiche deine Region mit…" kannst du sehen, wie deine Region bei der PV-Leistung pro Quadratkilometer im Vergleich zu Nachbarregionen, anderen Bundesländern oder ganz Deutschland abschneidet. Beachte: Städte nutzen für den Solarausbau vorwiegend Gebäudeflächen, ländliche Regionen können zusätzlich auf Freiflächen setzen. Ein Vergleich zwischen beiden Regionstypen ist daher nur eingeschränkt aussagekräftig.

Die Daten stammen vom Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur und werden täglich aktualisiert (Datenstand: ). Dargestellt ist der Nettozubau, also die installierte Leistung neuer Anlagen abzüglich stillgelegter. Als Maßeinheit verwenden wir die Nettonennleistung, da sie die maximal einspeisbare Leistung am Netzanschlusspunkt abbildet und damit die relevante Größe für Netz, Markt und regionale Vergleiche darstellt. Die Leistung einer PV-Anlage wird in Kilowatt-Peak (kWp) angegeben – das entspricht der maximalen Leistung der Solarmodule unter Standardbedingungen.

Hinweis: % der Solaranlagen in (ohne Balkonkraftwerke) wurden noch nicht abschließend durch den Netzbetreiber geprüft. Die tatsächlich installierte Leistung kann daher abweichen.

PV-Arten in

Dach, Balkon oder Freifläche: Wo die PV-Anlagen in stehen

Die Visualisierung zeigt, wie sich Anzahl und Leistung aller in installierten PV-Anlagen auf die verschiedenen Anlagentypen verteilen. Außerdem wird dargestellt, wie viele Anlagen seit Jahresbeginn neu hinzugekommen sind.

Wind-Ausbau in

Die Visualisierung besteht aus drei Elementen: einer Karte aller Windkraftanlagen, dem jährlichen Zubau von Windenergie sowie der kumulierten Gesamtkapazität in .

Beim Ausbau der Windenergie gibt es in Deutschland große regionale Unterschiede: Im Norden stehen bereits viele Anlagen, während der Ausbau im Süden noch vergleichsweise langsam voranschreitet – teils trotz verfügbarer geeigneter freier Flächen.. Die Grafiken funktionieren besonders gut für Regionen, in denen über viele Jahre hinweg regelmäßig Windräder installiert wurden. In Orten mit nur wenigen oder einmaligen Zubaujahren erscheinen einzelne Balken oder deutliche Sprünge in der Darstellung – das bildet die Daten korrekt ab, kann visuell aber ungewohnt wirken.

Mobilität

Der Verkehrsbereich verursacht einen großen Teil der Treibhausgasemissionen. Wie klimafreundlich Mobilität in Ebern ist, hängt unter anderem von Infrastruktur, Verkehrsangebot und Alltagsgewohnheiten ab – und hat direkten Einfluss auf das Klima.

PKW-Dichte in

In kommen Autos auf 10 Einwohner:innen. Zuletzt ist die Anzahl der Autos .

PKWs sind zentraler Bestandteil der Mobilität. Auch, weil alternative Verkehrsmittel oft Mangelware sind, gerade in ländlichen Regionen. In gibt es insgesamt Autos, die aktuell zugelassen sind – davon % auf Privatpersonen und % auf Firmen. Bei Einwohner:innen kommen somit auf 10 Einwohner:innen im Schnitt Autos, im Vergleich zum -Durchschnitt von pro 10 Einwohner:innen.

PKW-Flächenverbrauch in

Autos in verbrauchen eine Fläche von Fußballfeldern.

PKWs beanspruchen viel Platz, auch wenn sie nicht fahren. In sind aktuell Autos zugelassen. Allein zum Parken benötigen diese eine Fläche von m², was Fußballfeldern entspricht. Da pro Auto oft mehrere Stellplätze existieren (am Wohnort, am Arbeitsplatz, vor Supermärkten), liegt der tatsächliche Flächenverbrauch noch deutlich höher.

Dabei stehen Autos im Schnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt (Umweltbundesamt, 2024). In dieser Zeit blockieren sie wertvollen öffentlichen Raum, der anders genutzt werden könnte. Auf einem einzigen PKW-Stellplatz ließen sich 10 Fahrräder abstellen (Agora Verkehrswende, 2022). Eine Reduktion des PKW-Bestands würde daher nicht nur Emissionen senken, sondern auch Flächen für Grünanlagen, breitere Gehwege oder Radinfrastruktur schaffen.

PKW-Entwicklung in

In den letzten 5 Jahren sind Elektroautos von auf .

Die Visualisierung zeigt für die Entwicklung der PKW-Statistiken aufgeschlüsselt nach Antriebsarten.

Autos mit Diesel- oder Benzinantrieb verursachen durch ihren Verbrennungsmotor direkte Emissionen. Dabei wird von der zugeführten Energie nur ein Anteil von etwa 20% in Fortbewegung umgewandelt. Elektroautos verursachen weitaus weniger Emissionen und sind mit einem Effizienzgrad von ca. 70% technologisch fortgeschrittener.

Dann gibt es noch hybride Mischformen: Während Plug-In-Hybride sowohl Strom als auch fossile Treibstoffe tanken können, tanken Hybrid-Autos nur fossile Treibstoffe, haben allerdings eine kleine Batterie, die während der Fahrt aufgeladen und entladen werden kann. Die Einsparung von Emissionen ist bei Plug-In-Hybriden höher als bei reinen Hybrid-Autos, insgesamt produzieren Autos mit gemischtem Antrieb aber trotzdem erhebliche Emissionen.

Bei den Neuzulassungen wächst der Anteil an Elektroautos, reine Benzin- und Diesel-PKWs werden zunehmend von Hybrid-PKWs abgelöst. Um Klimaziele zu erreichen und den Bestand zu dekarbonisieren, müsste der Anteil fossiler Neuzulassungen zeitnah auf ein Minimum sinken. Die Wende hin zu Elektroautos ist für die Emissionsreduktion im Verkehrsbereich essentiell.

PKW-Antriebsarten in

Die Visualisierung zeigt für die Anteile der verschiedenen Antriebsarten von PKWs.

Autos mit Diesel- oder Benzinantrieb verursachen durch ihren Verbrennungsmotor direkte Emissionen. Dabei wird von der zugeführten Energie nur ein Anteil von etwa 20% in Fortbewegung umgewandelt. Elektroautos verursachen weitaus weniger Emissionen und sind mit einem Effizienzgrad von ca. 70% technologisch fortgeschrittener.

Dann gibt es noch hybride Mischformen: Während Plug-In-Hybride sowohl Strom als auch fossile Treibstoffe tanken können, tanken Hybrid-Autos nur fossile Treibstoffe, haben allerdings eine kleine Batterie, die während der Fahrt aufgeladen und entladen werden kann. Die Einsparung von Emissionen ist bei Plug-In-Hybriden höher als bei reinen Hybrid-Autos, insgesamt produzieren Autos mit gemischtem Antrieb aber trotzdem erhebliche Emissionen.

Bei den Neuzulassungen wächst der Anteil an Elektroautos, reine Benzin- und Diesel-PKWs werden zunehmend von Hybrid-PKWs abgelöst. Um Klimaziele zu erreichen und den Bestand zu dekarbonisieren, müsste der Anteil fossiler Neuzulassungen zeitnah auf ein Minimum sinken. Die Wende hin zu Elektroautos ist für die Emissionsreduktion im Verkehrsbereich essentiell.

Heizungen

Das Heizen von Gebäuden ist für einen erheblichen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Entscheidend für die Klimabilanz ist, womit geheizt wird. In Ebern spielen fossile Energieträger noch eine große Rolle. Der Umstieg auf Alternativen wie Wärmepumpen oder Fernwärme ist daher ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität.

Heizungen in

Für einen klimaneutralen Gebäudesektor müssen sämtliche Öl- und Gasheizungen ausgetauscht werden, da sie aus der Verbrennung von Öl und Gas Emissionen erzeugen. Zusätzlich muss die Erzeugung der Fernwärme dekarbonisiert werden. Alternativen zu fossilen Heizungen sind Wärmepumpen und Fernwärme.

Holzheizungen bringen den Zielkonflikt, dass Holz zwar über Jahrzehnte gesehen ein nachwachsender Rohstoff ist, jedoch stößt der Waldsektor aktuell mehr CO₂ aus als er bindet. Hinzu kommt, dass Bäume wichtige Funktionen für das Ökosystem haben und z. B. Baumhöhlen als Brutplätze erst in zunehmendem Alter auftreten.

Die Kommunale Wärmeplanung bietet in den Kommunen eine Übersicht, welche Wärmeversorgungsoption in einem Gebiet besonders geeignet ist.

Temperatur

Die Aufzeichnungen von Wetterstationen in deiner Nähe zeigen, wie sich die Temperaturen in der Region in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt haben. Die Daten stammen von der geografisch nächstgelegenen Wetterstation für Ebern mit weitgehend vollständigen Aufzeichnungen seit 1960. Sie liegt nicht zwingend in der ausgewählten Region, erlaubt aber eine Einschätzung der regionalen Entwicklung.

Temperatur

Schnee

Im Zusammenhang mit abnehmenden Frost- und Schneetagen lohnt auch ein Blick auf die Entwicklung der Tage, an denen mindestens 1 cm Schnee am Morgen gemessen wurde, den sogenannten Schneedeckentagen.

Schnee: Historischer Verlauf

Credits

Projektteam Klimadashboard: David Jablonski (Projektlead), Adrian Hiss, Carina Jagersberger, Caroline Siraki, Cedric Carr, Christina Humer, Daniel Schmid, Lara Hein, Lennart Grigoleit, Lisa Goldschmidtböing, Merle Zoë Larro, Pascal Weigmann, Paul Wissenberg, Vivien Voigt, Yannic Wenzel

Illustration: Laura Mayer

Danke an: BOKU, Bundesnetzagentur, CCCA, Deutscher Wetterdienst, Geosphere Austria, Goal100, Kraftfahrtbundesamt, Statistik Austria, TU Wien, Umweltbundesamt Deutschland, Umweltbundesamt Österreich

Gefördert von: Wirtschaftsagentur Wien im Rahmen des »Wissenschaft verstehen« Förderprogramms

Fragen und Antworten

  • Nach welchen Standards arbeitet das Klimadashboard?

    Jede unserer Grafiken bzw. Visualisierungen enthält einen Hinweis auf die verwendete Datenquelle, damit es möglich wird, die Glaubwürdigkeit, Aktualität und Relevanz der Daten einzuordnen, nachzuvollziehen und nach Interesse auch recherchieren zu können. Wir visualisieren primär Daten von öffentlichen Behörden und anerkannten wissenschaftlichen Institutionen. Unsere Visualisierungen entstehen in enger Zusammenarbeit mit Expert*innen aus den jeweiligen Fachbereichen.

  • Dürfen Grafiken und Daten weiterverwendet werden?

    Alle Grafiken sind als CC BY lizensiert und dürfen unter Namensnennung gern wiederverwendet werden, egal ob für Unterricht, Berichterstattung oder andere Zwecke. Jede Grafik kann oben rechts als Bild oder interaktiver iFrame exportiert werden. Darüber hinaus verlinken wir bei fast allen Grafiken auf den Rohdatensatz. Diese Datensätze dürfen mit Verweis auf die ursprüngliche Quelle (und Beachtung der jeweiligen Bestimmungen des Ursprungs) gern verwendet werden, um eigene Grafiken zu erstellen. Bei Fragen steht das Team gerne unter team@klimadashboard.org zur Verfügung.

  • Wer baut das Klimadashboard und wie finanziert es sich?

    Die Klimakrise ist komplex, viele Daten bleiben unzugänglich. Wir machen sie verständlich – mit interaktiven Visualisierungen für Politik, Medien und Zivilgesellschaft. Herausforderungen, Folgen, Lösungen: kompakt und klar aufbereitet.

    Das Klimadashboard ist ein gemeinnütziges, interdisziplinäres Projekt aus Design, Wissenschaft, Kommunikation und Technik – frei zugänglich, ohne Paywall. Möglich durch ehrenamtliches Engagement, Preisgelder und Spenden.

  • Welche Ziele verfolgt das Klimadashboard?

    Unsere Arbeit verfolgt das Ziel, die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und die damit verbundenen Transformationen durch Daten und Fakten einzuordnen, sodass sie wissenschaftlich fundiert und sozial gerecht ablaufen können. Wir möchten eine verlässliche Quelle für aktuelle und regionale Daten zur Klimakrise sein. Neben der Zivilgesellschaft insgesamt sprechen wir insbesondere Medienschaffende, Lehrende und politische Entscheidungsträger*innen an, wobei wir datenbasierte Berichterstattung und wissenschaftlich fundierte Klimapolitik fördern möchten. Dafür arbeiten wir laufend an neuen Visualisierungen und sind in regelmäßigem Austausch mit Wissenschaft, Medien, Politik und Zivilgesellschaft – jedoch inhaltlich stets unabhängig.

  • Wie zitiere ich Grafiken des Klimadashboards?

    Du kannst Grafiken des Klimadashboards gerne in wissenschaftlichen Arbeiten oder anderen Veröffentlichungen verwenden. Wenn du zum Beispiel die Grafik zu den produktionsbedingten Emissionen in Deutschland verwenden möchtest, zitiere sie wie folgt:

    Klimadashboard. (2025). Produktionsbasierte Emissionen. Klimadashboard Deutschland. Abgerufen am [Tag] [Monat] [Jahr] von https://klimadashboard.de/emissionen
    Im Text: (Klimadashboard, 2025)

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