Das Tempo im Ausbau der erneuerbaren Energien muss erhöht werden, um die 2030- und 2040-Ziele der Bundesregierung zu erreichen.
Windenergie
Windenergie spielt bei der deutschen Stromgewinnung eine große Rolle, dabei wird zwischen “Wind an Land” und “Wind auf See” unterschieden. Für beides gibt es mittlerweile eigene Gesetze sowie konkrete Ausbaupfade. So soll allein die Windkraft an Land bis 2030 verdoppelt werden (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2023). Um das zu gewährleisten, hat die Bundesregierung den Bundesländern verbindliche Flächenziele für den Ausbau von Windenergie vorgegeben. Bis 2032 sollen so 2 Prozent der Landesfläche für Windkraftanlagen ausgewiesen werden (Windenergieflächenbedarfsgesetz, 2022). Zum Vergleich: Bisher waren es bundesweit nur 0,8 Prozent, wobei lediglich 0,5 Prozent tatsächlich zur Verfügung standen (Bundesregierung, 2023).
Ein Schritt in die richtige Richtung und doch bremsen bürokratische Hürden, langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie hohe Kosten den Zubau weiterhin aus und verhindern so die Erreichung der Ziele.
Photovoltaik
Um das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Ziel zu erreichen, ist ein massiver Ausbau der Photovoltaik erforderlich. Die installierte Leistung von ca. 82 GW Ende 2023 soll bis 2030 auf 215 GW erhöht werden, was einem Anteil von insgesamt 30 Prozent der Erneuerbaren Energien entspricht (Fraunhofer ISE, 2023).
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (2024)
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG, 2023)
Datensatz:
Windenergie & Photovoltaik
Daten für 2024 (Bundesnetzagentur, 2024)